Jazz-Session mit Titus Waldenfels Band [D, A] and Friends

Die 23.1.2018 - 21:00
bring your voice, instruments and sheets! ;-)
Jazz-Session
Eintritt: 
freie Spende!
Ist zyklische Veranstaltung: 
Zyklisch: Jazz-Session - jeden Dienstag

Multiinstrumentales Musikpanorama voller Überraschungen

Hier verbinden sich das Improvisationstalent und die Kreativität eines Jazzensembles mit der Kraft einer Bluesband und den einfachen Mitteln einer Straßenmusikkapelle.

Titus Waldenfels stellt für sich schon eine band en miniature dar, spielt er doch gleichzeitig verschiedene Saitenistrumente und mit den Füssen einen Basssynthesizer.

Damit bildet die Titus Waldenfels Band das kleinste Orchester Süddeutschlands, das aber ein Feuerwerk an Klängen zündet, gespielt wie noch nicht gehört: Schätze des Jazz, Perlen des Pop, Skuriles vom Schlager, Klassiker des Country & jede Menge Blues.

Ein Abend, so spontan wie gekonnt, für alle Sinne. Die immense Spielfreude, die große Vituosität und das weitgefasste Repertoire führen zu einmaligen Konzerterlebnissen, derer keines dem anderen gleicht und in dem das stets  miteinbezogene Publikum noch nie gehörte Versionen bekannter ebenso wie vertraut klingende Darbietungen eigener Songs zu hören bekommt.


Titus Waldenfels wurde 1969 in München geboren und ist in Schwabing aufgewachsen. In der Schule lernte er klassische Violine, gleichzeitig begann er sich im Alter von sieben Jahren selber das Gitarre spielen beizubringen, während er auf der damals sehr lebendigen Münchner Live-Music-Scene so hervorragende Gitarristen wie Nick Woodland, Roykey Wydh, William Powell und die damals noch englisch singende Spider Murphy Gang hörte. Mit 22 Unterricht auf der Gitarre bei  Roman Bunka und Geoff Goodman.

1993 erste Bluesgigs mit Musikern wie Rainer Wöffler und Christian Willisohn. September '94 bis September '95 war T.W. Gitarrist der Gruppe Embryo, mit denen er in Deutschland, Österreich, Italien und Spanien auf Tournee war. So kam es zu gemeinsamen Konzerten mit Mal Waldron, dem Karnataka Ensemble Of Percussion, Steve Reid und Chris Karrer (Amon Düül). Durch Embryo lernte T.W. Monty Waters kennen, mit dem er seitdem im Duo spielt und Deutschland, Spanien, Italien, die Slowakei, Polen und Ungarn bereiste. Das Duo spielte auf der Mittelmeer Jazzcruise 2003, gemeinsame Auftritte mit den dort auch auftretenden Musikern Paul Kuhn, Charlie Antolini und der Mojo Blues Band aus Wien. 1997 legte T.W. an der Ludwig-Maximilians-Universität München die Magisterprüfung in Musikwissenschaften und Germanistik ab. 1998/99 unterrichtete er Gitarre am Freien Musikzentrum München.

Seit Beendigung der Unterrichtstätigkeit 2000 arbeitet T.W. ausschließlich als Musiker und bestreitet in unterschiedlichsten Besetzungen um die 250 Auftritte im Jahr in verschiedenen Gegenden und Ländern. 2001 wurde T.W. Mitglied der Storyville Shakers, einer Familyband aus Freising bei München, die sich seit 30 Jahren dem New Orleans Jazz verschrieben haben und lernte in dem Zusammenhang Tenorbanjo. Jährliche Tour mit den Storyville Shakers & Leroy Jones, als Stargäste dort auch dabei: Charlie Gabriels, Herbert Hardesty, Teedy Boutté, Gerald French, Bunchy Johnson. Zahlreiche Festivalauftritte in Davos, Ascona, Kempten, Wendelstein. Und so ein wenig Sternenstaub bei gemeinsamen Jam Sessions mit Red Holloway, Plas Johnson, David Paquette, Bobby Durham, Brian Auger, Abi Wallenstein.

Ebenfalls 2001 begann T.W., in Irish Pubs zu spielen, Blues, Rock'n Roll, Country, und fügte aus diesem Anlass seinem Instrumentarium Lap Steel und Mandoline hinzu. Bei Tourneen und Gastspielen in der Slowakei, Tschechien, Ungarn und Italien Zusammenarbeit mit Landesfürsten wie Peter Lipa (SK), Jozef Dodo Šošoka (SK), Imre Kösegi (HU), Renzo Ruggieri (I). Gastspiele bei dem Odeon Tanzorchester, der Musicalproduktion ‚Die drei von der Tankstelle' (mit der wunderbaren Musik von Werner Richard Heymann), der phantastischen texanischen Countrylady Kim Carson, Alessandro de Santis (CD roma termini, mit Joe Kienemann). Immer wieder the real blues mit dem Pianisten Christian Rannenberg aus Berlin, den singenden Ladies Jeanne Carrol, Angela Brown, dem Schlagzeuger George Greene, dem Saxophonisten Eddie Taylor, dem Bassisten und Sänger Aron Burton. Und so rollt der Wagen weiter...

Einige weitere erwähnenswerte Boxenstopps: Kurzes musikalisches Zusammentreffen mit der Sängerin Inge Brandenburg kurz vor Ihrem traurigen Tod.  Kurzes Zusammenspiel mit Nick McCarthy vor seinem Aufbruch ins Land des Superstars mit Franz Ferdinand. Kurzes Kennenlernen des Jazz der Sinti und Roma mit Dany Weiss (g, Osnabrück) und Traubeli Weiss (g, München). Jährliche Konzerte mit Embryo unter dem Motto ‚Tribute to Mal Waldron', u.a. mit Christina Mazza. Auftritt zusammen mit dem Akkordionspieler und Komponisten Bardo Henning, dem Komponisten, der Stoiber die Wiedervereinigungsfeier verdarb. Konzerte zusammen mit Dave Donohoe, einem englischen Meistermusiker, der seit langem beweist, dass Willie-Nelson-Songs schon immer für eine New-Orleans-Jazz-Besetzung gedacht hätten sein können.

Opening musicians:
Titus Waldenfels – g, viol, st-g, …
Gregor Aufmesser – b
Alfred Bäck – dr

Mehr:
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